Der Norden angelt dicht am Fisch 18.03.2012

DNA-DAF
oder
Der Norden angelt dicht am Fisch!!!

Nun endlich war der freie Sonntag da. Die Kollegen von www.dicht-am-Fisch.de
und ich waren zum angeln verabredet. Während ich am Kaffee kochen war, meldete sich Terry per Handy und sagte mir, wo sie inzwischen sind.
Diese Zeit nutzte ich dann, um in Ruhe zu frühstücken und mein Angelgeschirr  parat zu stellen. Auch die 3 georderten Brave-Spinnruten stellte ich bereit.
Nach knapp 30 Minuten trafen dann Terry (Sören)  Deger Dorsch (Felix) und Jan ein.
Die Begrüßung war wie gewohnt herzlich. Auch Jan, den ich bis dato nicht kannte, erwies sich als junger Mann, der super in die Runde passte.
Bei einem Käffchen übergab ich dann dem jeweiligen zukünftigen Besitzer seine neue Spinnrute.
Jan hatte sich für die 2-15 gr. UL-Brave entschieden, Felix für die Ultra-Lightversion von 3-15 gr. Sören hatte sich für die 2,74 Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 8-35 gr. entschieden. Nun hatte ich erst einmal 3 glückliche Angler vor mir, die erst einmal ihre neuen Ruten zusammensteckten, um sie dann in Augenschein zu nehmen.
Irgendwie erinnerte mich die Szene an Heiligabend.

Nach 15 Minuten sollte es nun ans Wasser gehen. Zuerst entschieden wir uns, an meinen See zu fahren, um dort möglicherweise ein paar Barsche zu erbeuten.
Am See angekommen, wurde sich erst einmal umgezogen, die Ruten fertig montiert und dann Richtung Wasser marschiert. Wir hatten jeder verschiedene Barschköder genommen.

DAF

 

So war ich erst mit einem Minnow Barschwobbler bestückt, in einem zarten rosa Ton.
Nun ging es los. Die Köder flogen ins Wasser und je nach möglicher Variante geführt.

kleiner Wobbler als Barschköder oder Bachforellenköder

 

Nach 30 Minuten wechselte ich dann meinen Barschköder und ein Spinner kam an die Schnur. Hier wollte ich auch das Verhalten meiner Brave-Rute 6-28 gr. bei einem Spinner testen. Gigantisch beeindruckt war ich von der Wurfleistung der sehr schnellen und harten Rute. Bei allen Ködern waren, die Aktionen im Wasser deutlich zu spüren. Die Rutenspitze war trotz allem sehr sensibel. Einfach geil!!!! Ich habe eine neue Lieblingsrute für mich entdeckt.
Nach wenigen Würfen mit dem Barschspinner kam dann der endlich der erste Biss.
Schon nach wenigen Sekunden war mir klar, dass nicht ein Barsch, sondern sich ein Hecht  den Köder einverleibt hatte.
Einige kurze Fluchten später, war der Esox ausggedrillt. Knappe 50 cm war er groß.
Zwar kein erhoffter Barsch, aber mein erster Fisch an der neuen Rute. Kurz noch ein paar Fotos und der Hecht durfte wieder zurück in sein nasses Element.

Hechtmännchen auf Barschköder

Hechtköder

Hechtmännchen

 

 

 

 

 

Die nächsten 30 Minuten tat sich dann nichts mehr bei uns. Ich beschloss dann, mit den DAFlern den Platz zu wechseln. Es folgte ein Highlight für die Jungs, denn sie mussten nun unter der Autobahn durch einen Wassertunnel marschieren.

unheimlich

 

Auf der anderen Seite angekommen ging das angeln nun weiter. Keine 5 Minuten vergingen und Sören bekam dann seinen ersten Biss. Auch hier war schnell klar, dass sich wieder ein Hecht den Köder genommen hatte. Auch dieser war knappe 50 cm groß. Nach dem lösen des Hakens konnte auch er wieder zurück in Wasser.
Das DAF-Team schlägt zuFelix hatte in der Zwischenzeit einen Nachläufer von einem Barsch.
Kurz darauf meldete sich Jan mit einem Fisch. Wieder war es ein Hecht. Diesmal allerdings etwas größer. Knappe 55 cm groß, gebissen auf einem 5 cm Minnow. Nach einem Foto durfte dann dieses Exemplar ins Wasser.
beim Drill

 

kurzer Drill

 

Jan war begeistert vom Drillverhalten seine UL-Rute.
Zum Schluss meldete sich dann auch Felix mit einem Hecht im Drill. Auch hier wiederholte sich das Spiel, Foto und ab dafür!!!

Ultra-Lightrute

 

Obwohl wir auf Barsch aus waren, gingen uns nur Hechte an den Haken. Wir beschlossen nun erst einmal hier aufzuhören um nach einer kurzen Pause an die Ostsee zu fahren.

Es ging nun erst einmal wieder zu mir nach Hause.
Dort hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt. Meine Frau Christine entschloss sich mit an die Ostsee zu fahren, um dort auf Meerforelle zu fischen.
Wir fuhren nach Norgaadholz. Hier wiederholte sich das Spiel vom Vormittag. Anplünnen, Ruten fertig machen und ab ins Wasser.
Auffallend war diesmal, dass das Wasser wesentlich kühler erschien, als 2 Tage zuvor.
Auch der inzwischen starke Westwind wirkte unangenehm frisch. Wir trafen auch einige andere Angler, die bis dato noch nichts hatten.

Meerforellen angeln

 

Ein Einziger kam dann mit einer Forelle (Stealhead), Mitte 50 cm zum Parkplatz. Aber wir ließen uns davon nicht entmutigen und fischten wie die Teufel.
Nach knappen 2 Stunden und eiskalten Füßen gingen wir ohne einen Biss oder erkennbaren Nachläufer an Land. Sören versuchte noch einige Würfe.
Hier kam es dann zu einem spektakulären Biss. Sören drillte was das Zeug hielt und nach etlichen Fluchten kam der Fisch an Land. Tapfer versuchte Sören ihn auch per Hand zu landen. Mit Mühe gelang es ihm dann auch.
Ehrfurchtsvoll betrachteten wir dann den Fisch.
Aalquappe

Aalquappe

 

 

 

Eine kleine Aalmutter wurde vom Drilling am Rücken gehakt. Nach einigen Fotos durfte dann dieses Prachtexemplar von Fisch wieder in die Ostsee.
kurz vor Feierabend

 

Nun war es soweit, dass wir unsere Sachen packten und zurück fuhren. Ein Zwischenstopp beim Dönerladen und wir verbrachten noch eine knappe Stunde bei uns zu Hause, wo wir den schönen Tag ausklingen ließen.
Danach machte sich das Team von „dicht am Fisch“ auf den Rückweg. Natürlich mit dem Versprechen, dass es demnächst wieder zusammen losgeht.
Aber dies wird dann eine andere Geschichte sein. Ich werde euch dann natürlich wieder einen Bericht schreiben.

  1. Also Sven, Respekt !
    Sehr schöner ausführlicher Bericht , man kann alles schön nachvollziehen.
    Schade das es wieder so schnell abgekühlt hatte, ich denke das war das Minus.
    Aber um so schöner das ALLE ihr Petri auf Ihren neuen Ruten hatten.

    Sven, welche Rollen und Schnur-stärken hatten die den auf Ihren oder du auf Deiner leichten Rute.

    Petri und liebe Grüsse aus den Masuren !!

  2. Hey Sven, ich kann Jürgen nur zustimmen ! Ein echt positiver Bericht :)
    Man sieht sich bestimmt mal wieder :)

    Lieben Gruß

    Chris

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